Nach jedem Einsatz sollte das Wasser aus der Pumpe entfernt werden damit Kalkablagerungen oder Oxidation die Pumpe nicht beschädigen können. Außerdem muss die Pumpe auf Funktion geprüft werden. Dazu eignen sich die
Trockensaugprüfung sowie die Schließdruckprüfung. Lesen Sie hier, wie die Feuerwehr-Pumpen geprüft werden.
Trockensaugprüfung:
- Blindkupplung vor dem Saugstutzen anbringen
- Federbelastete Niederschraubventile schließen
- Blindkupplungen von den Druckstutzen abnehmen
- Wasserablasshähne und alle Ventile komplett schließen
- Pumpe in Betrieb setzen
- Innerhalb 30 Sekunden muss ein "Unterdruck" von - 0,8 bar erreicht werden
- Pumpe (Entlüftungseinrichtung) ausschalten bzw. den Motor bei einer TS ausschalten
- Innerhalb einer Minute darf der Druck um höchstens 0,1 bar abfallen. Ansonsten ist die Pumpe nicht mehr dicht!
- Entlüftungseinrichtung nach einer Minute wieder öffnen und offen halten, so dass das Pumpeninnere noch trocknen kann
Schließdruckprüfung:
- Wasser "blasenfrei ansaugen"
- Pumpe nicht auskuppeln
- Federbelastete Niederschraubventile komplett schließen (Druckabgänge schließen)
- höchstmögliche Drehzahl einstellen
- Die Pumpe muss nun einen Druck von 14 - 16 bar erreichen (Achtung: Die Prüfung sollte nicht länger als 1 Minute durchgeführt werden, da sonst Schäden an der Pumpe entstehen können)